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Posted 8. Februar 2013 by Philipp Rogmann in Plattform
 
 

Razer Ouroborus: Eine ganz besondere Maus / Review

Razer Ouroborus
Razer Ouroborus

Schon auf den ersten Blick ist diese Maus anders: mit der Ouroborus will Razer eine Anpassbarkeit an die eigenen Hände erreichen, die es auf dem Markt für Gaming-Peripherie so noch nicht gibt. Nicht nur der Body, sondern auch Daumen- und Fingerauflagen der Maus sind an die eigenen Bedürfnisse anpassbar. Dass man sich erst einmal mit dem Gesamtpaket beschäftigen muss, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, ist dabei klar, wenngleich die Möglichkeiten auf den ersten Blick überfordernd wirken können. Wir haben die Razer Ouroborus in den Praxistest genommen.

Tasten, Regler, Schieber…
Dass die Ouroborus die Standards der heutigen Gaming-Mäuse mitbringt, ist bei Razer sowieso klar: 11 programmierbare Tasten (wenn man hoch/runter beim Mausrad hinzuzählt) bringt die Ouroborus mit, die Empfindlichkeit ist in fünf DPI-Stufen regelbar. Interessant bei der Präzision ist gleich, dass die Maus zwei Sensoren an Bord hat, um auf jedem Untergrund perfekt zu arbeiten – insgesamt 8.200 DPI erreicht die Razer Ouroborus so. Sowohl in Funktionalität, als auch in der Präzision ist man also mit der Maus gut ausgestattet. Was ist aber mit dem merkwürdigen Aussehen und der weiteren Anpassbarkeit?

Bei der Razer Ouroborus handelt es sich um eine Funkmaus (allerdings ist Kabelbetrieb möglich), was erst einmal den Einbau des Akkus verlangt. Ohne hier groß ins Detail gehen zu wollen: das allein ist schon mal ein Abenteuer, da der Akkuplatz sehr gut versteckt ist und man sich erstmal daran machen muss, die gesamte Maus zu zerlegen. Von der Gesamtverarbeitung hat es Razer wieder geschafft, und ein solides Gerät geschaffen, mit dem Ihr lange Spaß haben werdet. Zunächst waren wir skeptisch, ob der modulare Body der Ouroborus den Stress von langen Gaming-Stunden aushalten könnte. Doch das ist scheinbar kein Problem.

Bevor Ihr nach Akkueinbau mit der Nutzung der Razer Ouroborus beginnt, solltet Ihr ausnutzen, wie vielfältig die Einstellmöglichkeiten der Maus sind. Nicht nur die Länge des Bodys ist einstellbar, auch die Neigung der Handballenauflage. Dazu kommen noch Anbauteile für beide Seiten der Maus, die einen zweiten Blick wert sind: Mit Magneten werden Module auf beiden Seiten angebaut, die entweder eher dem klassischen Maus-Case entsprechen, oder eine Art Flügel an der Unterseite bereitstellen, auf die man die Finger legen kann. Ist das sinnvoll? Auf jeden Fall! Wer schnelle Bewegungen in einem hitzigen Gefecht machen muss, hat durch die Auflage keinen Widerstand durch schwitzige Finger oder generell die Haut der Finger. Wir haben eine Mischung aus Daumenauflage links und normalem Modul rechts gewählt und waren begeistert.

Fazit:
Mit rund 130 Euro ist die Razer Ouroborus nicht sehr günstig. Und dennoch können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen, denn sowohl die modulare Anpassbarkeit, die Sensoren und die gesamte Verarbeitung machen diese Maus zur Waffe der Wahl für alle diejenigen Spieler unter Euch, die noch das letzte Quäntchen Performance aus der Maus herausholen müssen. Die Razer Ouroborus bietet Anpassungsmöglichkeiten an die Hand und die eigene Spielweise, wie es sie noch nicht auf dem Markt gab.