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Posted 24. August 2010 by Philipp Rogmann in News
 
 

Brink – Multiplayer Hands-On von der GamesCom


Ein ganzer Planet versinkt im Wasser und nur eine Insel ist noch bewohnbar. Klar, dass die reichen Besitzer nicht mit den armen Gestrandeten teilen wollen. Die Revolution beginnt, die Kämpfe spitzen sich zu und das Überleben einer Spezies steht auch auf dem Spiel. Auf der GamesCom hatten wir endlich die Möglichkeit, Brink einmal ganz in Ruhe anzuspielen und in ein paar Matches den Multiplayer-Modus und die verschiedenen Klassen auszuprobieren. Hat es uns gefallen? Ja! Warum? Das lest Ihr in unserem Multiplayer-Hands-On.

Vier-gegen-Vier, Security gegen Rebellen, verschiedene Missionen – was Bethesda alles in Brink einbaut, macht einfach Spaß. Nachdem Ihr Euren Charakter optisch an Eure Bedürfnisse angepasst habt, geht es darum, die richtige Klasse zu finden. Diese sind nicht nur Makulatur, sondern sorgen für die Möglichkeit, für Euer Team das optimale Ergebnis zu erreichen. Anders als bei klassischen Shootern gibt es keine Game-Modi – zumindest in dem Build, das wir antesten konnten. Ein Match ist in Aufgaben gegliedert, die Ihr in einer bestimmten Zeit absolvieren müsst. Schafft Ihr das nicht, gewinnt das andere Team. Wir mussten als Rebellen ein Tor halten, und als die Security es geschafft hatte, uns zu überrennen, mussten wir einen Tunnel halten.

Die Klasse des Agenten war nicht notwendig. Wichtig waren Soldaten, die Mitspielern mit mehr Munition aushelfen konnten (in Brink gibt es keine Munition, die irgendwo rumliegt). Dann natürlich Sanitäter, da Ihr Euch aussuchen könnt, ob Ihr wieder neu ins Spiel einsteigt oder auf einen Sanitäter wartet (Ihr seht dank des Displays, ob ein Sanitäter auf dem Weg zu Euch ist). Außerdem können Sanitäter die Gesundheit pimpen. Techniker wiederum können Eure Waffen verbessern.

Das Gameplay im Fokus
Brink spielt sich unheimlich schnell und ist leicht zu beginnen. Wie bei allen Titeln, die etwas wert sind, gilt allerdings: Easy to learn, hard to master. Welche Klasse in welchem Moment am besten mit anderen zusammenspielt, erkennt man erst nach ein paar Feuergefechten. Glücklicherweise könnt Ihr Eure Klasse an der Konsole im Hauptquartier bei jedem Spawn neu wählen. Die Steuerung von Brink ist ebenfalls schon sehr fein abgestimmt und kann individuell angepasst werden. Sonderfähigkeiten werden über das Digitalkreuz angewählt, können aber nur in bestimmten Abständen ausgelöst werden. Eine genial taktische Waffe ist der Molotowcocktail des Soldaten. Entgegen einer klassischen Granate, brennt die Flüssigkeit noch eine Zeit nach.

Fazit:
Brink wird ein ganz großer Knaller. Optisch ansprechend – wenn auch etwas speziell für einige Leute – und mit einem genial schnellen Gameplay, werden hier unzählige Multiplayer-Matches auf uns zukommen. Das Balancing der Klassen ist schon sehr weit (obwohl wir Waffenmodifikationen noch nicht testen konnten) und Brink spielt sich jetzt schon so, wie es sein soll. Wir freuen uns auf diesen Shooter und hoffen, dass Story, Klassen und Multiplayer am Ende so perfekt werden, wie wir uns das von Bethesda erwarten.