Civilization V – Von einem, der auszog, die Welt zu erobern
Von Philipp Rogmann • Aug 30th, 2010 • Kategorien: PC, PreviewsTweet

Politische Spannungen auf hohem Niveau
Jede Nation hat eine Spezialisierung, die gewisse Vorteile bringen. Sei es zum Beispiel das Vereinigte Königreich, das auf hoher See überlegen ist. Praktisch in diesem Fall: Vom Meer aus der Ferne einfach die Verteidigung des Gegners ausschalten. Besonders, weil in Civilization V jeweils nur eine Einheit auf einem Spielfeld Platz hat. Einheiten können zwar durch ein Gebiet gehen, aber eben nicht stehen bleiben, wenn schon andere Units dort stehen. Das macht Fernkampfeinheiten sehr stark. Wie im wahren Leben, schießt dann die Artillerie über die Einheiten hinweg und macht den Weg frei.
Durch Erfolge schaltet Ihr Punkte frei, die Ihr nutzen könnt, um verschiedene politische Vorteile freizuschalten. Ziel hierbei ist es, das Utopia Projekt zu vollenden. Soziale Projekte verbinden sich so zu einer ultimativen Waffe – egal, ob Ihr den Giant Death Robot bauen wollt (einen Roboter, der alles in seinem Weg zerstört) oder lieber diplomatisch in der höchsten Liga spielen wollt.
Wie Ihr es von Civilization schon immer gewohnt seid, habt Ihr immer die Wahl, diplomatisch zu agieren oder voll auf Konfrontation zu gehen. Eine besondere Rolle spielen dabei die Stadtstaaten, die Euch entweder unterstützen oder Euch im Weg stehen, wenn es um das Erreichen der Weltherrschaft geht. Sichert Ihr Euch ihre Unterstützung, bekommt Ihr Truppen, Ressourcen und andere Güter. Allerdings müsst auch Ihr eingreifen, wenn Eure Verbündeten angegriffen werden. Sollte also ein Stadtstaat jemandem Krieg erklären, hängt Ihr mit drin. Mitgefangen, mitgehangen.

Mach’s Dir selbst!
Civilization V enthält eine große Veränderung für Bastler und Selbermacher. Alle Modding Tools, der Editor etc., sind schon im Spiel integriert und sind keine externen Programme mehr. Damit ist es jetzt noch einfacher, eine eigene Welt zu erschaffen. Ihr könnt Euch an der echten Welt orientieren – echte Kontinente, wie wir sie kennen – oder eine eigene Ordnung erfinden. Der Editor macht das sehr einfach. Laut Pete von Firaxis dauert die Erstellung eines neuen Szenarios lediglich eine Viertelstunde. Natürlich könnt Ihr Euch auch Stunden damit beschäftigen, eine neue Welt zu erschaffen – mit allen Kleinigkeiten und Details.
Fazit:
Civilization V ist nicht nur ein weiterer Teil der erfolgreichen Serie, sondern greift Lob und Tadel aus der riesigen Community auf und integriert die Details in ein Fest für Fans der rundenbasierten Strategie. Besonders das neue Utopia Projekt, der integrierte Editor und die Verbesserungen in der Diplomatie haben uns sehr gut gefallen. Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass Firaxis wieder ein Referenzprodukt zusammenbauen, das uns viele Stunden beschäftigen wird.








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