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Posted 24. März 2011 by Philipp Rogmann in News
 
 

Ubisoft nutzt Unreal-Engine und widerspricht mangelnder Leistung des Handhelds


Schon bevor der Nintendo 3DS überhaupt bei uns auf dem Markt ist, gibt es einen regelrechten Krieg zwischen den Entwicklern. Die eine Seite sagt, die mobile 3D-Konsole wäre nicht mit genügend Power ausgestattet, um moderne Spiele zu ermöglichen (solche Aussagen kamen unter anderem von Mark Rein von Epic), andere wiederum widersprechen dieser Aussage. Mit einer kleinen Spitze gegen die Entwicklerkollegen hat sich jetzt Fabrice Cuny von Ubisoft zu Wort gemeldet. Er hat unter anderem Splinter Cell 3D für den 3DS entwickelt. Er spricht von viel Rechenpower und davon, dass sein Team sogar die Unreal-Engine zum Laufen bekommen hat.

Der 3DS hat sehr viel Power und wir haben die Unreal-Engine auf der Konsole zum Laufen gekriegt. Das ist sehr beeindruckend für einen Handheld und die 3D-Leistung beeinflusst die restliche Performance nicht im Geringsten (dank meiner wunderbaren Programmierer). Die Architektur ist etwas anders als die von der Wii und anderen Plattformen, auf denen wir hier in Montreal gearbeitet haben.“, so Cuny zu GameSpot. „Man kann den 3DS am besten mit einer Plattform zwischen dem DSi und der Wii vergleichen. Wir haben die Möglichkeit, Games von Puzzle-Spielen bis zu High-End-Produkten wie Splinter Cell 3D zu bauen. Die Programmiertools für den 3DS waren brandneu und mit jeder Phase der Entwicklung kamen auch immer wieder Bugs und Abstürze. Aber mit jeder neuen Version der Tools hat Nintendo diese Fehler bereinigt und uns Tools gegeben, die uns dabei unterstützt haben, Splinter Cell 3D zu debuggen und zu optimieren.