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Posted 30. Mai 2011 by Philipp Rogmann in News
 
 

Teil 1: Grafik und Welt des Unreal 3-MMOs


In den heutigen Zeiten ein neues MMORPG auf dem Markt zu platzieren, ist nicht unbedingt leicht. Neben dem alles dominierenden World of Warcraft haben auch Titel wie RIFT und verschiedene Free2Play-Games den Markt unter sich aufgeteilt. Und dennoch wirft Frogster das MMO Tera in diesen Kampf – zu Recht! Wir konnten uns beim europäischen Presseevent davon überzeugen, dass Tera nicht nur ein ambitioniertes Projekt ist, sondern die Chance hat, den Markt der Rollenspiele nachträglich zu verändern. Ab heute gehen wir jeden Tag auf einen anderen Aspekt ein, warum Tera mehr als nur ein weiteres MMORPG ist. Heute beginnen wir mit der Welt und der Unreal-Grafik von Tera.

Welt im Wandel
Neben der grundsätzlichen grafischen Präsentation, ist besonders eines wichtig in der Welt eines MMOs: Vielfalt in den Locations und der Welt. Natürlich ist auch die Geschichte extrem wichtig, aber wenn die Bühne nicht stimmt, kann es kein Erfolg werden. Tera nutzt die Unreal 3-Engine, und das sieht man auch. Selten waren Charaktere und Umgebung so detailreich und wunderschön. Dazu kommt, dass die Welt lebendiger als je zuvor in einem Rollenspiel wirkt. Das liegt an den Partikeleffekten, der Farbgebung und daran, dass die Entwickler massiv daran gearbeitet haben, dass alles so passt, als wäre es eine echte Welt.

Natürlich gibt es verschiedene Zonen und Lebensräume. Wüsten und Strände, Urwälder, Berge und all das, was man sich vorstellt. Doch die Künstler von Tera spielen auch gern mit interessanten Kombinationen, setzen Strukturen, die leicht von den Inka oder Maya kommen könnten, in karge Berggegenden oder ähnliches. Das klingt merkwürdig, ist aber niemals aufgesetzt und schafft künstlerische Spannungsmomente, die Tera erst so gut wirken lassen. Dazu kommt eine Weitsicht, wie man sie noch nicht vorher in einem Spiel dieses Genres gesehen hat. Wenn Ihr schon von weitem eine Schlucht seht, in die Ihr müsst, aber wisst, dass es noch Kilometer sind, bis Ihr da seid, macht das einen großen Anteil an der Atmosphäre aus.

Natürlich müsst Ihr nicht zu Fuß mit Euren Charakteren stundenlang durch die Gegend laufen, um von Questgeber zu Aufgaben zu kommen – obwohl das für Puristen des MMORPG-Genres das Nonplusultra ist. Es gibt verschiedene Reisesysteme, die Euch die Wege nicht nur erleichtern, sondern Euch die Welt von Tera komplett erleben lassen. Auf der einen Seite findet Ihr ein Flugsystem mit Knotenpunkten vor – ähnlich wie in World of Warcraft – auf der anderen Seite habt Ihr natürlich auch selbst Reittiere zur Verfügung, die Ihr selbst steuern könnt. Und dazu kommen Obelisken, die Euch an verschiedene Orte teleportieren. Also keine lange Wartezeiten, sondern angenehmes und entspanntes Reisen.

Jedem sein Itemset
Was braucht ein MMO-Spieler, um wirklich glücklich zu sein? Richtig: Items. Und auch hier wird die Macht der Unreal 3-Engine deutlich. Jedes Itemset sieht komplett anders aus – je nachdem, welche Rasse es trägt. Dass bei einem groß gewachsenen Menschen ein Brustpanzer anders aussieht, als bei einer zierlichen Elfe, ist ja klar. Da Ihr selbst auch große Teile der Rüstungssets verbessern könnt, kommt so ein absolut individuelles Erscheinungsbild zustande. Denn bei Verzauberungen kommt es nicht unbedingt darauf an, Items zu verbessern – in Tera könnt Ihr auch einfach etwas verschönern, damit es Euch besser gefällt und Euch repräsentiert.

Im zweiten Teil unseres Specials gehen wir auf die Rassen und Klassen von Tera ein, online morgen ab 18 Uhr!