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Strike Suit Zero: Director’s Cut: Klassische Weltraum-Action mit besonderen Features / Preview

 
Gesamtbewertung
85%
85/ 100


 


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Posted 17. März 2014 by

Der große Vorteil, wenn ein unabhängiges Studio sich an einen Titel wagt, ist natürlich, dass sie ihre eigenen Ideen und Vorstellungen uneingeschränkt umsetzen können. Born Ready Studios sind Fans der Klassiker im Space-Combat wie Wing Commander, aber wollten dem Genre einen eigenen Stempel aufdrücken. Mit Strike Suit Zero schafften sie das, zunächst auf Steam und für den PC. Der Director’s Cut, der für die neue Generation Spielekonsolen herauskommt, setzt noch ein paar Zusatzfeatures oben drauf. Wir haben uns diese von den Entwicklern als “definitive Edition” genannte Version schon anschauen können.

Der endlose Kampf
Die Hintergrundgeschichte ist leicht und schnell umrissen, aber natürlich gibt es Wendungen, die so nicht vorauszusehen sind. Die Truppen der Erde sind im Konflikt mit den Kolonialen Streitkräften. Ein zunächst ungleicher Kampf, die Erde hat einfach mehr Feuerkraft und Ressourcen. Doch schon ziemlich am Anfang wendet sich das Blatt, als eine komplette Flotte der Erde auf einen Schlag ausgelöscht wird. Es ist an uns herauszufinden, welch Waffe das erreichen konnte.
Was Strike Suit Zero so interessant macht, ist das Umschalten des Kampfschiffes zum Strike Suit, einer Art Mechwarrior-Transformers-Hybride im Weltall. In diesem Modus kann man einfach im All stehen bleiben, sich rückwärts bewegen – kurzum: Man ist unglaublich agil und wendig. Doch nur durch Abschüsse und Manöver ist es möglich, den Akku für die Strike Suit aufzuladen, man kann eben nicht unendlich lange in diesem Modus bleiben. Taktisches Geschick und konstantes Umschalten der Modi sind angesagt, um zu überleben. Apropos Überleben: Für den Director’s Cut wurden Schwierigkeitsstufen eingeführt. Vorher gab es das nicht, was Strike Suit Zero für Anfänger zu schwer und abschreckend machte. Jetzt kann jeder das Spiel genießen.

Action in unendlichen Weiten
Schon nach kurzer Zeit wird klar: Strike Suit Zero kleckert nicht, es klotzt. Die Schlachten werden größer, umfangreicher und hektischer. Bis zu 250 Raumschiffe kämpfen gegeneinander – vom Kampfflieger bis zu großen Trägerschiffen. Mal seid Ihr damit beschäftigt, einige Bomber zu vernichten, mal müsst Ihr die Waffensysteme von Kreuzern zerstören. Eines kommt auf jeden Fall nicht auf: Langeweile. Wer das Umschalten zwischen den Modi beherrscht, kann im richtigen Moment Gegner ausbremsen und mit einer Salve Raketen erwischen.

Im Laufe des Spiels schaltet Ihr weitere Gleiter und Strike Suits frei, die alle dazu noch individuell bewaffnet und aufgebohrt werden können, damit sie dem eigenen Spielstil angepasst werden können. Im Director’s Cut ist übrigens nicht nur die Originalkampagne mit 13 Missionen enthalten, mit dabei sind auch die DLC-Missionen und zusätzliche Strike Suits.

Dem Himmel so nah
Unterstützt wird die Action durch wunderschöne Skyboxes, die vom japanischen Designer Junji Okubo (Appleseed: Ex Machina, Steel Battalion) erschaffen wurden. Musikalisch untermalt von einem Soundtrack, der die Atmosphäre perfekt unterstützt – vom Homeworld-Komponisten Paul Ruskay. Strike Suit Zero Director’s Cut bringt Euch die guten alten Zeiten von X-Wing, Wing Commander und anderen Klassikern zurück, mit neuen Optionen dank Strike Suits. Erscheinen wird die Next-Gen-Version für Xbox One und PlayStation 4 am 26. März.


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